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Geboren wurde Alessandro Bellardita 1981 in Modica, eine wunderschöne Stadt im Tal des sizilianischen Barocks. Seine Eltern wanderten Anfang der 80er nach Deutschland aus. Aufgewachsen ist er in Karlsruhe. 

Nach dem Abitur an der Europäischen Schule in Karlsruhe (1999), studierte er Rechtswissenschaften in Mannheim, wo er auch jahrelang als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Anwalt, wechselte er 2012 in den Justizdienst, wo er unter anderem als Staatsanwalt tätig war (Abteilung: organisierte Kriminalität). Seit 2017 ist er Richter in Karlsruhe und hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für Rechtspflege in Schwetzingen.
 

Zum Schreiben (und zum Lesen) motivierte ihn sein Italienischlehrer Emanuele Ascia. In seiner Jugend wurde er sehr stark durch die Lektüre von Alberto Moravia und George Simenon beeinflusst. Später entdeckte er für sich die deutschsprachige Literatur, insbesondere die Werke von Heinrich Böll, Uwe Timm und Wilhelm Genazino. Während seines Studiums verfasste er überwiegend (fach-)journalistische Texte für italienische und deutsche Zeitungen. Deshalb ist er auch als freier Journalist tätig. Für den Corriere d'Italia schreibt er seit 2007 eine juristische Kolumne. Er veröffentlicht regelmäßig in juristischen Fachzeitschriften zu verschiedenen Themen, hält Vorträge und unterrichtet für das Deutsche Rote Kreuz Rettungsfachkräfte zum Thema Medizinrecht.

"Der Zeugenmacher" (Klotz Verlagshaus) ist sein Romandebüt. Er arbeitet bereits an seinem zweiten Werk. Sein erstes Sachbuch erschien im Jahre 2020: "Fabrizio de André - die Essenz der Freiheit", eine Darstellung der Philosophie des italienischen Liedermachers. Im Jahre 2021 erschien zudem der Ratgeber "I VOSTRI DIRITTI IN GERMANIA", eine juristische Auseinandersetzung mit den Rechten von italienischen Bürgern in Deutschland. Im selben Jahr erschien "Recht im Rettungsdienst" (SK Verlag), eine systematische Darstellung rechtlicher Probleme im präklinischen Notfall.